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	<title>Oberlahn-Express &#187; Wetter</title>
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	<description>Das Magazin für die Oberlahn-Region rund um Weilburg</description>
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		<title>Der goldene Oktober verabschiedet sich</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 10:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als sei es die Entschädigung für einen total verregneten August und einen zu kühlen und vielerorts auch zu nassen September, stellte sich das Wetter pünktlich zum Oktoberbeginn auf eine goldene Oktoberwetterlage um. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11829" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://www.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/10/herbst-winter-blat-baum-eis-frost.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-11829" title="Der goldene Oktober verabschiedet sich - Symbolfoto" src="http://www.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/10/herbst-winter-blat-baum-eis-frost-150x85.jpg" alt="Der goldene Oktober verabschiedet sich - Symbolfoto" width="150" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Der goldene Oktober verabschiedet sich - Symbolfoto</p></div>
<p style="text-align: justify;">Als sei es die Entschädigung für einen total verregneten August und einen zu kühlen und vielerorts auch zu nassen September, stellte sich das Wetter pünktlich zum Oktoberbeginn auf eine goldene Oktoberwetterlage um. Vorderseitig eines Tiefs über dem Atlantik baute sich ein kräftiges Hochdruckgebiet über Osteuropa und Skandinavien auf. Dieses Hoch blockierte die West-Ost-Zugbahn der atlantischen Tiefdruckgebiete, sodass diese uns nicht erreichen konnten. Zudem setzte mit einer südlichen Strömung die Zufuhr milder Luftmassen ein, die nochmals örtlich für sommerliche Temperaturen sorgten.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Wetterlage ist für Anfang Oktober jedoch nicht ungewöhnlich. Schaut man in die Archive, so erkennt man eine deutliche Häufung von trockenen und milden Herbsttagen, die von Anfang bis Mitte Oktober auftreten. Der goldene Oktober ist somit einer der markantesten wiederkehrenden Witterungsabschnitte (Wettersingularitäten).</p>
<p style="text-align: justify;">Doch nicht überall war das Wetter immer so golden. In den jetzt schon langen Nächten kühlte der Boden stark aus. Dadurch kam es in den letzten Tagen erstmals wieder verbreitet zu Bodenfrost. Die kältesten Orte letzte Nacht waren Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge mit -5,0 °C und Stiege im Harz mit -4,4 °C. Durch die nächtliche Auskühlung kam es zunehmend zur Bildung größerer Nebel- und Hochnebelfelder. Da die Sonne tagsüber schon recht tief steht, hat sie nicht mehr die &#8220;Kraft&#8221; die Nebelfelder vollständig aufzulösen, sodass sich diese besonders in den letzten Tagen oft recht zäh hielten. Zum Beispiel erinnerte das Wetter am Dienstag den 12.10. in Chemnitz bei Hochnebel und einer Höchsttemperatur von 4°C eher an November als an einen goldenen Oktober. Währenddessen schien auf dem nicht sehr weit entfernten 1214 m hohen Fichtelberg im Erzgebirge bei relativ milden 11 °C die Sonne.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn man im Großteil Deutschlands bisher noch nichts davon gemerkt hat, die Umstellung der Wetterlage ist bereits in vollem Gange. Der Hochdruckschwerpunkt hat sich bereits am vergangenen Wochenende zum Nordatlantik verlagert, während sich ein stärkerer Tiefdruckkomplex mit Zentrum über Westrussland gebildet hat, wodurch bereits in den letzten Tagen der Zustrom kühlerer Luftmassen eingeleitet wurde. Noch überwiegt jedoch der Hochdruckeinfluss. Dies ändert sich mit einem Randtief, das sich über der Nordsee bildet und vom osteuropäischen Tiefdruckkomplex nach Deutschland gelenkt wird. Das zurückweichende Hoch ebnet dem Randtief dabei den Weg. Somit findet das goldene Oktoberwetter mit all seinen Facetten am Wochenende sein endgültiges Ende. Denn rückseitig des Tiefs fließt dann am Wochenende kühle Meeresluft polaren Ursprungs nach Deutschland ein, in der es verbreitet zu Regen und zahlreichen Schauern kommt. In den Kammlagen der Mittelgebirge fällt am Sonntag sogar Schnee. Die weiteren Aussichten sehen ebenfalls wechselhaft und kühl aus. Somit bleibt einem nur noch übrig den letzten goldenen Oktobertag zu genießen, falls man nicht gerade unter der Hochnebeldecke sitzt.</p>
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<pre>Quelle: Dipl.-Met. Christian Herold, Deutscher Wetterdienst</pre>
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		<title>Wieso der &#8220;Goldene Oktober&#8221; manchmal gar nicht so goldig ist</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 09:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Für den gestrigen Donnerstag war er für viele Regionen angekündigt: der Sonnenschein, der zum "Goldenen Oktober" gehört. Und dann spielte uns das Wetter einen Streich! Nebel bzw. Hochnebel hielten sich viel länger, als uns die Computermodelle berechneten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11811" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://www.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/10/goldener-oktober-baum-herbst.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-11811" title="Goldene Oktober - Symbolfoto" src="http://www.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/10/goldener-oktober-baum-herbst-150x85.jpg" alt="Goldene Oktober - Symbolfoto" width="150" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Goldene Oktober - Symbolfoto</p></div>
<p style="text-align: justify;">Für den gestrigen Donnerstag war er für viele Regionen angekündigt: der Sonnenschein, der zum &#8220;Goldenen Oktober&#8221; gehört. Und dann spielte uns das Wetter einen Streich! Nebel bzw. Hochnebel hielten sich viel länger, als uns die Computermodelle berechneten.</p>
<p style="text-align: justify;">Schuld waren zunächst unterschiedliche Luftmassen. Während im Osten bereits am Mittwoch trockenere Luft aus Osten eingeflossen war (die Luftfeuchte lag z.T. unter 80%), war im Westen deutlich feuchtere Mittelmeerluft eingesickert (um 90%). So war es nur verständlich, dass sich besonders in diesen Gebieten in der Nacht zum Donnerstag Nebel bildete, nachdem sich am Abend zuvor die letzten Wolken aufgelöst hatten. Der Nebel wandelte sich nun im Laufe des Donnerstags zu Hochnebel und dachte entgegen der Prognosen gar nicht daran, zu verschwinden.</p>
<p style="text-align: justify;">Zur Erläuterung: Für die Nebelauflösung kommen 2 Faktoren in Betracht: Wind und Sonneneinstrahlung. Bei der Berechnung dieser Elemente können bereits geringfügige Abweichungen große Auswirkungen haben. Diese machen sich dann besonders in den kühleren Jahreszeiten bemerkbar, in denen die Sonne allein nicht mehr die Kraft hat, Nebel aufzulösen. Stattdessen bilden sich allerdings gern Inversionen aus, in denen es auf den (sonnigen) Bergeshöhen wärmer ist als in den (nebligen) Tallagen. So war es am Donnerstag im sonnigen Mittenwald 21 Grad warm, während es im nur 25 km entfernten Bad Kohlgrub 8 Grad kälter war.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Satellitenbild veranschaulicht die Situation am Donnerstag Mittag. Die grauen Flächen stellen die vom deutschen Rechenmodell COSMO EU berechneten Wolken dar, während die gelb eingefärbten Flächen den Nebel/Hochnebel zeigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Bewertung der Luftmassen ist es jedoch auch wichtig, sich den vertikalen Aufbau anzusehen, daher ist der Abbildung ein Radiosondenaufstieg von Frankfurt/Main angefügt (grüne Linie). Dazu gesetzt wurde der vom Modell berechnete Temperaturverlauf  (schwarze Linie). Die Inversion wurde vom Modell deutlich schwächer prognostiziert, als sie sich in der Realität darstellte.</p>
<p style="text-align: justify;">Übrigens haben die meisten Rechenmodelle Probleme, derartige Inversionen richtig vorherzusagen. Daher wird es immer wieder zu Fehleinschätzungen bei Nebellagen kommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Natur lässt sich halt nicht komplett in die Karten schauen.</p>
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<pre>Quelle: Dipl.-Met. Dorothea Paetzold, Deutscher Wetterdienst</pre>
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		<title>Der Herbst muss nicht immer mit viel Wind und Regen anfangen</title>
		<link>http://www.oberlahn-express.de/2010/09/der-herbst-muss-nicht-immer-mit-viel-wind-und-regen-anfangen/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 08:35:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Jede Jahreszeit hat in der öffentlichen Wahrnehmung ihre typischen Eigenschaften. So stellt man sich den typischen Sommer mit viel Sonne und heißen Temperaturen vor, der typische Winter dagegen ist kalt und schneereich, weiße Weihnachten natürlich eingeschlossen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11774" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://www.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/09/sonnenstrahlen-sonne-uv-wlken.jpg"><img src="http://www.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/09/sonnenstrahlen-sonne-uv-wlken-150x85.jpg" alt="Der Herbst muss nicht immer mit viel Wind und Regen anfangen - Symbolfoto" title="Der Herbst muss nicht immer mit viel Wind und Regen anfangen - Symbolfoto" width="150" height="85" class="size-thumbnail wp-image-11774" /></a><p class="wp-caption-text">Der Herbst muss nicht immer mit viel Wind und Regen anfangen - Symbolfoto</p></div>
<p style="text-align: justify;">Jede Jahreszeit hat in der öffentlichen Wahrnehmung ihre typischen Eigenschaften. So stellt man sich den typischen Sommer mit viel Sonne und heißen Temperaturen vor, der typische Winter dagegen ist kalt und schneereich, weiße Weihnachten natürlich eingeschlossen. Der Herbst gilt als eher raue Jahreszeit mit viel Wind und Regen.</p>
<p style="text-align: justify;">Insofern erscheint es fast zwangsläufig, dass pünktlich zum Herbstanfang der Wettercharakter wechselte. Hoch &#8220;Ludger&#8221;, das uns in der vergangenen Woche den Altweibersommer beschert hat, zog nach Osten ab und Tief &#8220;Kathrein&#8221; leitete den Herbst ein. Dennoch ist diese Entwicklung zufällig, denn weder Hoch &#8220;Ludger &#8221; noch Tief &#8220;Kathrein&#8221; richten sich nach dem Kalender, sondern nach den großräumigen atmosphärischen Strömungsmustern über der Nordhemisphäre.</p>
<p style="text-align: justify;">Und auch nicht überall war der Herbstanfang typisch herbstlich. Am gestrigen Freitag  (24.09.2010) zeigte das Wetter in Deutschland zunächst zwei völlig unterschiedliche Gesichter. Im Westen übernahm bereits in den frühen Morgenstunden &#8220;Kathrein&#8221; das Zepter und brachte wolkiges und teils regnerisches Wetter. Unter der dichten Wolkendecke kamen die Temperaturen im Gegensatz zu den Vortagen nicht mehr über 20 Grad hinaus, teilweise sogar nicht einmal mehr über die 15 Grad. Der östliche Teil Deutschlands hingegen lag weiter im Einfluss von Hoch &#8220;Ludger&#8221;, so dass bei wenigen Wolken örtlich sogar noch einmal Werte über 25 Grad erreicht wurden. Das ist in der Terminologie der Meteorologen sogar ein Sommertag, womit wir wieder bei den Jahreszeiten wären. Umso heftiger fiel dann aber der Abschied von &#8220;Ludger&#8221; aus. In den Abendstunden zog von Westen eine Gewitterfront heran, wobei in Teilen von Bayern und im Nordwesten Deutschlands teils kräftige Gewitter entstanden.</p>
<p style="text-align: justify;">Zurzeit schaufelt &#8220;Kathrein&#8221; kräftig Kaltluft in Richtung Mittelmeer. Dabei entwickelt sich ein neues Tief über dem Golf von Genua, was sich dann über Ungarn und Tschechien in Richtung Polen bewegen und dabei noch einiges an Regen für die östlichen Teile Deutschlands und das gesamte östliche Mitteleuropa bringen wird. Diese Entwicklung ist aber ebenfalls keineswegs typisch herbstlich, denn in diesem Jahr haben Tiefs schon sehr häufig diese Zugbahn eingeschlagen. Der Wetterablauf ist dabei fast immer mit viel Regen verbunden, je nach Jahreszeit spielt sich das Ganze dann nur auf unterschiedlichen Temperaturniveaus ab. Man bezeichnet diese Zugbahn mit V b-Zugbahn (Fünf b). Diese Bezeichnung geht auf den deutschen Meteorologen Wilhelm Jacob van Bebber zurück. Er kategorisierte Ende des 19. Jahrhunderts typische Zugbahnen von Tiefs mit einer Kombination aus römischen Ziffern und lateinischen Buchstaben. Bis auf die Zugbahn V b sind sie aber weitgehend in Vergessenheit geraten.</p>
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<pre>Quelle:  Dipl.-Met. Johanna Anger, Deutscher Wetterdienst</pre>
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		<title>Das war&#8217;s &#8211; war&#8217;s das?</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 07:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun ist er also auch kalendarisch vorbei, der Sommer 2010. Auch wenn mit dem 23. September, dem ersten Herbsttag, der Spätsommer deutschlandweit nochmals eine Galavorstellung abliefert, die großräumige Umstellung der Wetterlage kommt unaufhaltsam voran. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11762" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://www.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/09/sonnenuntergang-man-abend.jpg"><img src="http://www.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/09/sonnenuntergang-man-abend-150x85.jpg" alt="Das war&#039;s - war&#039;s das? Sommer zu ende? - Symbolfoto: Nerian / sxc" title="Das war&#039;s - war&#039;s das? Sommer zu ende? - Symbolfoto: Nerian / sxc" width="150" height="85" class="size-thumbnail wp-image-11762" /></a><p class="wp-caption-text">Das war's - war's das? Sommer zu ende? - Symbolfoto: Nerian / sxc</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nun ist er also auch kalendarisch vorbei, der Sommer 2010. Auch wenn mit dem 23. September, dem ersten Herbsttag, der Spätsommer deutschlandweit nochmals eine Galavorstellung abliefert, die großräumige Umstellung der Wetterlage kommt unaufhaltsam voran. Vom Atlantik her schwenkt ein Tiefdruckkomplex herein, der viele Wolken mit Regen und teils kräftigen Gewittern, in der Folge auch kühlere Luft mitbringt.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit rückt zum kommenden Wochenende die 20-Grad-Marke in weite Ferne.  Lediglich der Osten der Republik könnte noch von Resten der Warmluft profitieren. Zu Beginn der kommenden Woche pendeln sich dann die Höchsttemperaturen in ganz Deutschland meist bei Werten um 15 Grad herum ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch müssen die Sonnenanbeter nun die Hoffnung auf warmes, sonniges Wetter begraben? Natürlich stirbt bekanntermaßen die Hoffnung zuletzt, und nicht umsonst gibt es den Begriff des &#8216;goldenen&#8217; Oktobers. So macht ein Blick in die Wettergeschichte Mut, beispielsweise zum Monatsbeginn des Oktober 1985. Damals stiegen die Temperaturen am 3. und 4. des Monats bei straffer südwestlicher bis südlicher Strömung in weiten Landesteilen auf Werte um 25 Grad, im Südwesten teils sogar bis 30 Grad.</p>
<p style="text-align: justify;">Um es gleich zu sagen, eine wissenschaftlich fundierte, detaillierte Wettervorhersage über einen Zeitraum von mehr als 5 oder 6 Tagen im Voraus ist nach heutigem Stand der Wissenschaft nicht machbar. Und innerhalb dieser Zeitspanne gibt es für die kommenden Tage derzeit keinen belastbaren Hinweis auf eine Rückkehr des Altweibersommers. Um aber den Herbst 2010 nach dem Dämpfer der nächsten Tage gleich komplett abzuschreiben, ist es definitiv zu früh.</p>
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<pre>Quelle: Dipl.-Phys. Ansgar Engel, Deutscher Wetterdienst</pre>
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		<title>Flucht vor dem Herbstwetter</title>
		<link>http://www.oberlahn-express.de/2010/09/flucht-vor-dem-herbstwetter/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 07:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deutschland. - Regen, z.T. stürmischer Wind und Temperaturen deutlich unter 20 Grad C lassen schnell Fluchtgedanken aus Deutschland aufkommen. Wer nicht gerade nach Skandinavien reisen will, dort ist das Wetter nicht viel anders als in Deutschland, der ist am Mittelmeer derzeit noch gut aufgehoben. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11740" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://www.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/09/wolken-himmel-sonne.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-11740" title="Flucht vor dem Herbstwetter - Symbolfoto" src="http://www.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/09/wolken-himmel-sonne-150x85.jpg" alt="Flucht vor dem Herbstwetter - Symbolfoto" width="150" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Flucht vor dem Herbstwetter - Symbolfoto</p></div>
<p style="text-align: justify;"><em>Deutschland.</em> &#8211; Regen, z.T. stürmischer Wind und Temperaturen deutlich unter 20 Grad C lassen schnell Fluchtgedanken aus Deutschland aufkommen. Wer nicht gerade nach Skandinavien reisen will, dort ist das Wetter nicht viel anders als in Deutschland, der ist am Mittelmeer derzeit noch gut aufgehoben. Vorausgesetzt, dass noch genügend Resturlaubstage vorhanden sind und der Kontostand ein Plus vor dem Zahlenwert anzeigt, ist  Südspanien z. B. keine schlechte Alternative. In den Küstenregionen ist es immerhin noch 25 bis 30 Grad C warm, in Andalusien kann das Thermometer sogar noch bis auf 38 Grad C klettern.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch in Italien und Griechenland liegen die Temperaturmaxima noch zwischen 25 und 30 Grad C. Wer es noch etwas wärmer liebt, dem sei die Türkische Riviera oder die Tunesische Küste empfohlen. Bis zu 35 Grad C wird es dort noch heiß.</p>
<p style="text-align: justify;">Dauerbrenner im Herbst sind und bleiben auf jeden Fall auch die Kanarischen Inseln und Madeira mit Temperaturen um 28 Grad C. Entsprechend hoch sind auch noch die Wassertemperaturen. Im westlichen Mittelmeer liegen sie zwischen 20 und 24 Grad C, im östlichen Mittelmeer sogar um 25 Grad C. Sollten aber die freien Tage, ähnlich wie die pekuniäre Ausstattung des Kontos, eher Mangelware sein, bleibt nichts weiter übrig, als in Deutschland auf eine deutliche Wetterbesserung zu hoffen. Damit ist aber erst frühestens (wenn überhaupt) zum Beginn der kommenden Woche zu rechnen.</p>
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<pre>Quelle: Dipl.-Met. Helmut Malewski, Deutscher Wetterdienst</pre>
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		<title>Viel Wind in der Wetterküche</title>
		<link>http://www.oberlahn-express.de/2010/09/viel-wind-in-der-wetterkueche/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 09:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Top]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland. -  Ein Blick genügt, um festzustellen: "Hiltrud" hat uns vollkommen in der Hand. Bestimmend für unser Wettergeschehen ist ein umfangreiches Tiefdrucksystem namens "Hiltrud" mit Zentrum über Nordeuropa.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11733" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://www.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/09/sturm-wolken-himmel.jpg"><img src="http://www.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/09/sturm-wolken-himmel-150x85.jpg" alt="Viel Wind in der Wetterküche" title="Viel Wind in der Wetterküche" width="150" height="85" class="size-thumbnail wp-image-11733" /></a><p class="wp-caption-text">Viel Wind in der Wetterküche</p></div>
<p style="text-align: justify;"><em>Deutschland</em>. -  Ein Blick genügt, um festzustellen: &#8220;Hiltrud&#8221; hat uns vollkommen in der Hand. Bestimmend für unser Wettergeschehen ist ein umfangreiches Tiefdrucksystem namens &#8220;Hiltrud&#8221; mit Zentrum über Nordeuropa. Der Dreh- und Angelpunkt in Form des Tiefschwerpunktes lag dabei nachts über Norwegen und verlagert sich nun langsam weiter nach Osten. Zum Einen haben wir es dabei mit der Kaltfront dieses Tiefs zu tun, die mit teils kräftigem Regen die Mitte Deutschlands erreicht hat und bis zum Abend auch den Süden überquert. In Nordrhein-Westfalen wurden mit Passage des Tiefausläufers örtlich 10 bis 20 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen. An der Nordsee kamen einerseits durch die Kaltfront, aber auch durch nachfolgende Gewitter sogar 32 mm Regen zusammen.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben dem ganzen Regen hat Hiltrud aber auch noch einiges an Wind im Gepäck. An der Südflanke des Tiefs frischte der Wind bereits in der Nacht zum Mittwoch an der Nordsee stürmisch auf. Auf den Inseln wurden 90 bis 100 km/h gemessen, in Büsum wurde das Windmaximum beim Durchzug eines Gewitters mit 115 km/h (Windstärke 11) erreicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Wind lässt im Norden heute nur vorübergehend nach. Ein kleines Randtief, welches abends mit seinem Sturmfeld die Nordseebereiche erfasst, sorgt weiterhin für stürmische Verhältnisse. In Schottland brachte &#8220;Imogen&#8221;, so der Name des kleinen Tiefs, bereits Orkanböen. Auf dem mehr als 1200 Meter hohen Cairngorm wurden sogar 165 km/h beobachtet.</p>
<p style="text-align: justify;">So schlimm wird es für die Nordlichter aber bei weitem nicht. Es muss im Zusammenhang mit dem Durchzug von &#8220;Imogen&#8221; heute Abend &#8220;nur&#8221; mit schweren Sturmböen, vielleicht auch mal mit einer orkanartigen Böe um 110 km/h an der Nordsee gerechnet werden.</p>
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<pre>Quelle:  Dipl.-Met. Bernd Zeuschner, Deutscher Wetterdienst</pre>
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		<title>Kommt der Altweibersommer?</title>
		<link>http://www.oberlahn-express.de/2010/09/kommt-der-altweibersommer/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 12:42:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Top]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland. - Als Altweibersommer bezeichnet man eine Wettersingularitär, die im Frühherbst auftritt. Eine Wettersingularität ist ein Witterungsabschnitt, der zu einer bestimmten Zeit im Jahr mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auftritt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11698" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://www.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/09/frau-strand-wind-sonne.jpg"><img src="http://www.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/09/frau-strand-wind-sonne-150x85.jpg" alt="Kommt der Altweibersommer? - Symbolfoto" title="Kommt der Altweibersommer? - Symbolfoto" width="150" height="85" class="size-thumbnail wp-image-11698" /></a><p class="wp-caption-text">Kommt der Altweibersommer? - Symbolfoto</p></div>
<p style="text-align: justify;"><em>Deutschland. </em>- Als Altweibersommer bezeichnet man eine Wettersingularitär, die im Frühherbst auftritt. Eine Wettersingularität ist ein Witterungsabschnitt, der zu einer bestimmten Zeit im Jahr mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auftritt. Bekannt als Wettersingularitäten sind neben dem Altweibersommer unter anderem der Spätsommer, das Weihnachtstauwetter, die Schafskälte, die Eisheiligen sowie die <a title="Hundstage, heißesten Tage des Jahres?" href="http://www.oberlahn-express.de/2010/07/hundstage-heissesten-tage-des-jahres/">Hundstage</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Witterung während des Altweibersommers ist geprägt von milden, sonnigen und trockenen Tagen. In den Nächten kühlt es jedoch, durch die im September schnell kürzer werdenden Tage, schon deutlich aus. In den Morgenstunden bildet sich oft Nebel oder Tau, woher auch der Name &#8220;Altweibersommer&#8221; kommt. Er leitet sich von Spinnenweben her, mit deren Hilfe die Baldachinspinnen im Herbst durch die Luft segeln. Das Wort &#8220;Weiben&#8221; bezeichnete im Althochdeutschen das Weben von Spinnennetzen. Diese Spinnennetze werden im Morgentau in den Altweibersommertagen besonders gut sichtbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Ursache für diese Schönwetterperiode im Frühherbst ist ein kräftiges Hoch über Mitteleuropa. Dieses bleibt eingekeilt zwischen einem Atlantiktief und einem Tief über Osteuropa meist mehrere Tage stationär liegen.  Es blockiert die atlantischen Tiefdruckgebiete, die sonst meist von West nach Ost vom Atlantik über Großbritannien bis Skandinavien ziehen, und mit ihren Frontensystemen für wechselhaftes Wetter sorgen würden. So eine Altweibersommerwetterlage tritt mit über 70 %iger Wahrscheinlichkeit vom 20. September bis etwa anfang Oktober auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einem kurzen Spätsommer (Häufigkeit über 70 %), der dieses Jahr in Deutschland nur etwa 2 &#8211; 3 Tage dauerte und somit nicht als eigenständige Witterungsperiode bezeichnet werden kann, hofft man nun für Ende September auf den Altweibersommer. Derzeit macht jedoch die Entwicklung der Wetterlage zunächst wenig Hoffnung. Ein Tief zieht vom Nordatlantik nach Skandinavien und bleibt dort für einen längeren Zeitraum liegen. Dieses Tief bringt feuchte Meeresluft mit sich und sorgt für einen wechselhaften und nur mäßig warmen Witterungsabschnitt. Unser spätsommerliches Hochdruckgebiet, das am Wochenende für schönes Wetter sorgte, wird dabei nach Südosteuropa abgedrängt. Ob dieses wechselhafte Wetter dann weiterhin anhält, oder ob sich die Wetterlage Anfang nächster Woche auf eine Altweibersommerlage umstellt, ist derzeit leider noch nicht abzusehen.</p>
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<pre>Quelle: Dipl.-Met. Christian Herold, Deutscher Wetterdienst</pre>
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		<title>Nasse Cathleen sorgt immer noch für Regen in Norddeutschland</title>
		<link>http://www.oberlahn-express.de/2010/08/nasse-cathleen-sorgt-immer-noch-fuer-regen-in-norddeutschland/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 09:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Top]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie füllte schon gestern an dieser Stelle die Zeilen, und fast war abzusehen, dass es heute nötig sein würde, Bilanz zu ziehen. Cathleen lag seit dem gestrigen Donnerstag (26.08.2010) und liegt auch heute noch über dem nördlichen Deutschland, und damit auch die Luftmassengrenze, an der es sei gestern Morgen zu extremen Niederschlägen kam und kommt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11674" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://www.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/gewitter-Mojave-wueste-20061.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-11674" title="Nasse Cathleen sorgt immer noch für Regen in Norddeutschland - Symbolfoto" src="http://www.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/gewitter-Mojave-wueste-20061-150x85.jpg" alt="Nasse Cathleen sorgt immer noch für Regen in Norddeutschland - Symbolfoto" width="150" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Nasse Cathleen sorgt immer noch für Regen in Norddeutschland - Symbolfoto</p></div>
<p style="text-align: justify;"><a title="Unwetter in Teilen Norddeutschlands" href="http://www.oberlahn-express.de/2010/08/unwetter-in-teilen-norddeutschlands/">Sie füllte schon gestern an dieser Stelle die Zeilen</a>, und fast war abzusehen, dass es heute nötig sein würde, Bilanz zu ziehen. Cathleen lag seit dem gestrigen Donnerstag (26.08.2010) und liegt auch heute noch über dem nördlichen Deutschland, und damit auch die Luftmassengrenze, an der es sei gestern Morgen zu extremen Niederschlägen kam und kommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn die Warnkarte auf der Homepage des DWD die Alarmsirenen nicht mehr ganz so laut schrillen lässt wie gestern und in der vergangenen Nacht, so fällt doch immer noch &#8211; teilweise auch kräftiger &#8211; Regen. Das ist vor dem Hintergrund der ohnehin angespannten Situation nicht erfreulich, aber die Situation sollte sich in den bisher am schlimmsten betroffenen Gebieten langsam entspannen.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Gebiete liegen im nördlichen Nordrhein-Westfalen und im südlichen Niedersachsen. Ein ziemlich exakt von West nach Ost verlaufender Streifen, der an der Grenze zu den Niederlanden in Twente begann und sich bis nach Braunschweig zog, meldete im 24stündigen Intervall von gestern Morgen 8 Uhr bis heute Morgen 8 Uhr Niederschläge über 50 mm (Liter pro Quadratmeter) und knackte damit die Unwetterschwelle des Deutschen Wetterdienstes. In Nord-Süd Richtung etwa 60 km breit, fielen im Zentrum dieses Streifens Regenmengen, die zum Teil doppelt so hoch lagen wie die langfristigen Monatsmittelwerte. Um das Zahlenmaterial nicht allzu sehr auszubreiten hier beispielhaft die 3 Stationen mit den höchsten offiziell gemessenen 24- stündigen Niederschlägen von gestern 8 Uhr bis heute 8 Uhr: Steinfurt-Burgsteinfurt 162 mm (68 mm langjähriges Monatsmittel), Ahaus 151 mm (73 mm), Flughafen Münster/Osnabrück 140 mm (65 mm).</p>
<p style="text-align: justify;">Der Über-100-Streifen zog sich dabei von der Niederländischen Grenze bis etwa nach Hannover und hatte eine Nord-Süd-Ausdehnung von gut 30 km.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit über 20 Litern in 24 Stunden durchaus ergiebig waren die Niederschläge in dem großräumigen Dreieck Bremen &#8211; Berlin &#8211; Köln und damit in großen Bereichen der Norddeutschen Tiefebene.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch damit nicht genug. In der gestrigen Nacht bildete sich dann auch noch in der Warmluft über Süddeutschland ein zweites Niederschlagsgebiet, ebenfalls streifenförmig angeordnet, vom Saarland bis ins Fichtelgebirge. Bei weitem nicht so ergiebig wie im Norden, sind hier doch immerhin teils mehr als 30 mm Niederschlag gefallen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das könnte vielleicht im Laufe des heutigen Tages noch zum Problem werden. Denn während sich die Situation im Norden Deutschlands Schritt für Schritt entspannen sollte, weil sich Cathleen auf den Weg nach Polen macht und sich von Norden her langsam kühlere Luftmassen mit deutlich geringerem Regenpotential durchsetzen, können sich im Süden Deutschlands heute noch einmal heftige Schauer und Gewitter bilden &#8211; auch wieder mit Unwetterpotential.</p>
<p style="text-align: justify;">Ruhe kehrt wohl erst am Wochenende wieder ein. Nicht dass das Wetter schön werden wird. Aber es wird zumindest ruhiger.</p>
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<pre>Quelle: Dipl.-Met. Martin Jonas, Deutscher Wetterdienst</pre>
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		<title>Unwetter in Teilen Norddeutschlands</title>
		<link>http://www.oberlahn-express.de/2010/08/unwetter-in-teilen-norddeutschlands/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 08:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Top]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Tief CATHLEEN hat es wirklich in sich. Dieses Tiefdruckgebiet zieht von den Britischen Inseln kommend über den Norden Deutschlands hinweg nach Polen. Dabei hat dieses Tief zwei Seiten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11640" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://www.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/blitze-ueber-Perth-2006.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-11640" title="Unwetter in Teilen Norddeutschlands - Symbolfoto" src="http://www.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/blitze-ueber-Perth-2006-150x85.jpg" alt="Unwetter in Teilen Norddeutschlands - Symbolfoto" width="150" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Unwetter in Teilen Norddeutschlands - Symbolfoto</p></div>
<p style="text-align: justify;">Tief CATHLEEN hat es wirklich in sich. Dieses Tiefdruckgebiet zieht von den Britischen Inseln kommend über den Norden Deutschlands hinweg nach Polen. Dabei hat dieses Tief zwei Seiten. Einerseits wird von Norden kühle Nordseeluft angezapft, andererseits werden von der Biskaya feuchte und warme Luftmassen herantransportiert. In einem relativ schmalen Grenzbereich prallen diese beiden Luftmassen aufeinander, was zur Folge hat, dass sich genau dort sehr intensive und auch länger andauernde Niederschläge bilden werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Zone reicht vom  nördlichen Ruhrgebiet über das Münsterland bis hin ins südliche Niedersachsen. Der Streifen ist nur etwa 100 bis 150 km breit. Aber dafür sind die erwarteten Regenfälle dort sehr heftig. Verbreitet wird es bis Freitagmittag 30 bis 50 l/qm regnen. Örtlich werden sogar Regenmengen prognostiziert, die in der Größenordnung von bis zu 80 l/qm reichen.  Die Auswirkungen solcher Regenmassen kann man sich leicht vorstellen. Überflutete Keller und Unterführungen, Überschwemmungen durch Bach- und Flussläufe, die die Wassermassen nicht mehr aufnehmen können, sind verbreitet zu erwarten. Über die aktuelle Lage können Sie sich auf der Warnseite des Deutschen Wetterdienstes www.dwd.de laufend informieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz im Gegensatz dazu steht das Wetter in Süddeutschland. Dort führt am heutigen Donnerstag noch einmal leichter Hochdruckeinfluss zu spätsommerlichem Wetter. Es scheint vielfach die Sonne und Die Temperaturen steigen zum Nachmittag auf Werte bis nahe 30 Grad C.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber am morgigen Freitag ist es auch dort mit dem sommerlichen Wetter vorbei. Vielfach kommt es zu Schauern und Gewitter und die Temperaturen sinken auf Werte nur noch leicht über 20 Grad C.</p>
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<pre>Quelle: Dipl.-Met. Helmut Malewski, Deutscher Wetterdienst</pre>
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		<title>Sommerliche Episode</title>
		<link>http://www.oberlahn-express.de/2010/08/sommerliche-episode/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 09:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Top]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist er wieder da, der Sommer, wenngleich man in der Nacht- und Frühstunden ein anderes Gefühl hat: waren am Freitag früh noch die Tiefsttemperaturen meist unter 10 Grad, erwärmte sich die Luft tagsüber verbreitet auf Werte über 25 Grad. Am wärmsten war es mit 29,6 Grad in Bendorf. (Rheinland-Pfalz).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11631" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://www.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/wolken-himmel-sonne1.jpg"><img src="http://www.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/wolken-himmel-sonne1-150x85.jpg" alt="Sommerliche Episode - Symbolfoto" title="Sommerliche Episode - Symbolfoto" width="150" height="85" class="size-thumbnail wp-image-11631" /></a><p class="wp-caption-text">Sommerliche Episode - Symbolfoto</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nun ist er wieder da, der Sommer, wenngleich man in der Nacht- und Frühstunden ein anderes Gefühl hat: waren am Freitag früh noch die Tiefsttemperaturen meist unter 10 Grad, erwärmte sich die Luft tagsüber verbreitet auf Werte über 25 Grad. Am wärmsten war es mit 29,6 Grad in Bendorf. (Rheinland-Pfalz).</p>
<p style="text-align: justify;">Diese sommerliche Episode ist allerdings nur von kurzer Dauer, denn das nächste Tief steht schon wieder in den Startlöchern. Der heutige Samstag (21.08.2010) legt zwar temperaturmäßig noch etwas zu, und das bei eitlem Sonnenschein vor allem in der Mitte und im Süden, im Norden hingegen sind bereits der eine oder andere Schauer oder auch Gewitter möglich. Am Sonntag sieht die Sache schon etwas anders aus: Wenn die Kaltfront des oben erwähnten Tiefs von Westen auf Deutschland übergreift, kann so mancher Sonntag-Nachmittag- Ausflug mit Platzregen und Blitz und Donner beendet werden. Im Vorfeld wird aber die Sonne die Luft ordentlich aufheizen. Wenn nun deutlich kältere und vor allem feuchtere Luft eindringt, können sich sogar wieder unwetterartige Regenmengen entladen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir Meteorologen vermögen bei derartigen Wetterlagen jedoch nicht exakt vorhersagen, wo genau diese Wassermassen herunter kommen &#8211; ähnliche Probleme hatten wir in den vergangenen Tagen immer wieder. Deswegen werden gern bei Bedarf Vorwarnungen herausgegeben, die dann zunächst ein größeres Gebiet (Bundesland) umfassen. So können wichtige Einrichtungen &#8211; wie z. B. Feuerwehren &#8211; bereits entsprechende Vorkehrungen treffen und sich auf die zu erwartenden Einsätze vorbereiten. Von Sachsen bis nach Südbayern hin werden bis zum Sonntag Abend allerdings noch keine Gewitter erwartet, die kommen dann erst in der Nacht zum Montag und können auch dort mit viel Regen, Hagel und Sturmböen verbunden sein!</p>
<p style="text-align: justify;">Am Montag kann es dann überall kräftige Schauer und Gewitter geben, bei denen sicherlich örtlich wieder das Kriterium &#8220;Unwetter&#8221; erfüllt wird. Auch dann können örtlich Keller voll laufen oder Bäche über die Ufer treten. Spätestens am Dienstag ist dann die Kaltluft an den Alpen angekommen. Wir werden das an dem deutlich niedrigeren Temperaturniveau merken, das im Vergleich zum Sonntag um 5 bis 7 Grad niedriger sein wird. Auch im Rest der Woche werden wir uns wohl mit einem unbeständigen und eher kühlen Witterungsabschnitt begnügen müssen.</p>
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<pre>Quelle: Dipl.-Met. Dorothea Paetzold, Deutscher Wetterdienst</pre>
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