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	<title>Oberlahn-Express &#187; Wetter</title>
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	<description>Das Magazin für die Oberlahn-Region rund um Weilburg</description>
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		<title>Nasse Cathleen sorgt immer noch f&#252;r Regen in Norddeutschland</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 09:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie f&#252;llte schon gestern an dieser Stelle die Zeilen, und fast war abzusehen, dass es heute n&#246;tig sein w&#252;rde, Bilanz zu ziehen. Cathleen lag seit dem gestrigen Donnerstag (26.08.2010) und liegt auch heute noch &#252;ber dem n&#246;rdlichen Deutschland, und damit auch die Luftmassengrenze, an der es sei gestern Morgen zu extremen Niederschl&#228;gen kam und kommt.]]></description>
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<div id="attachment_11674" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://cache.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/gewitter-Mojave-wueste-20061.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-11674" title="Nasse Cathleen sorgt immer noch f&#252;r Regen in Norddeutschland - Symbolfoto" src="http://cache.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/gewitter-Mojave-wueste-20061-150x85.jpg" alt="Nasse Cathleen sorgt immer noch f&#252;r Regen in Norddeutschland - Symbolfoto" width="150" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Nasse Cathleen sorgt immer noch f&#252;r Regen in Norddeutschland - Symbolfoto</p></div>
<p style="text-align: justify;"><a title="Unwetter in Teilen Norddeutschlands" href="http://www.oberlahn-express.de/2010/08/unwetter-in-teilen-norddeutschlands/">Sie f&#252;llte schon gestern an dieser Stelle die Zeilen</a>, und fast war abzusehen, dass es heute n&#246;tig sein w&#252;rde, Bilanz zu ziehen. Cathleen lag seit dem gestrigen Donnerstag (26.08.2010) und liegt auch heute noch &#252;ber dem n&#246;rdlichen Deutschland, und damit auch die Luftmassengrenze, an der es sei gestern Morgen zu extremen Niederschl&#228;gen kam und kommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn die Warnkarte auf der Homepage des DWD die Alarmsirenen nicht mehr ganz so laut schrillen l&#228;sst wie gestern und in der vergangenen Nacht, so f&#228;llt doch immer noch &#8211; teilweise auch kr&#228;ftiger &#8211; Regen. Das ist vor dem Hintergrund der ohnehin angespannten Situation nicht erfreulich, aber die Situation sollte sich in den bisher am schlimmsten betroffenen Gebieten langsam entspannen.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Gebiete liegen im n&#246;rdlichen Nordrhein-Westfalen und im s&#252;dlichen Niedersachsen. Ein ziemlich exakt von West nach Ost verlaufender Streifen, der an der Grenze zu den Niederlanden in Twente begann und sich bis nach Braunschweig zog, meldete im 24st&#252;ndigen Intervall von gestern Morgen 8 Uhr bis heute Morgen 8 Uhr Niederschl&#228;ge &#252;ber 50 mm (Liter pro Quadratmeter) und knackte damit die Unwetterschwelle des Deutschen Wetterdienstes. In Nord-S&#252;d Richtung etwa 60 km breit, fielen im Zentrum dieses Streifens Regenmengen, die zum Teil doppelt so hoch lagen wie die langfristigen Monatsmittelwerte. Um das Zahlenmaterial nicht allzu sehr auszubreiten hier beispielhaft die 3 Stationen mit den h&#246;chsten offiziell gemessenen 24- st&#252;ndigen Niederschl&#228;gen von gestern 8 Uhr bis heute 8 Uhr: Steinfurt-Burgsteinfurt 162 mm (68 mm langj&#228;hriges Monatsmittel), Ahaus 151 mm (73 mm), Flughafen M&#252;nster/Osnabr&#252;ck 140 mm (65 mm).</p>
<p style="text-align: justify;">Der &#220;ber-100-Streifen zog sich dabei von der Niederl&#228;ndischen Grenze bis etwa nach Hannover und hatte eine Nord-S&#252;d-Ausdehnung von gut 30 km.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit &#252;ber 20 Litern in 24 Stunden durchaus ergiebig waren die Niederschl&#228;ge in dem gro&#223;r&#228;umigen Dreieck Bremen &#8211; Berlin &#8211; K&#246;ln und damit in gro&#223;en Bereichen der Norddeutschen Tiefebene.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch damit nicht genug. In der gestrigen Nacht bildete sich dann auch noch in der Warmluft &#252;ber S&#252;ddeutschland ein zweites Niederschlagsgebiet, ebenfalls streifenf&#246;rmig angeordnet, vom Saarland bis ins Fichtelgebirge. Bei weitem nicht so ergiebig wie im Norden, sind hier doch immerhin teils mehr als 30 mm Niederschlag gefallen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das k&#246;nnte vielleicht im Laufe des heutigen Tages noch zum Problem werden. Denn w&#228;hrend sich die Situation im Norden Deutschlands Schritt f&#252;r Schritt entspannen sollte, weil sich Cathleen auf den Weg nach Polen macht und sich von Norden her langsam k&#252;hlere Luftmassen mit deutlich geringerem Regenpotential durchsetzen, k&#246;nnen sich im S&#252;den Deutschlands heute noch einmal heftige Schauer und Gewitter bilden &#8211; auch wieder mit Unwetterpotential.</p>
<p style="text-align: justify;">Ruhe kehrt wohl erst am Wochenende wieder ein. Nicht dass das Wetter sch&#246;n werden wird. Aber es wird zumindest ruhiger.</p>
<p><p>&nbsp;</p><script type="text/javascript"><!--
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<pre>Quelle: Dipl.-Met. Martin Jonas, Deutscher Wetterdienst</pre>

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		<title>Unwetter in Teilen Norddeutschlands</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 08:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tief CATHLEEN hat es wirklich in sich. Dieses Tiefdruckgebiet zieht von den Britischen Inseln kommend &#252;ber den Norden Deutschlands hinweg nach Polen. Dabei hat dieses Tief zwei Seiten. ]]></description>
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<div id="attachment_11640" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://cache.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/blitze-ueber-Perth-2006.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-11640" title="Unwetter in Teilen Norddeutschlands - Symbolfoto" src="http://cache.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/blitze-ueber-Perth-2006-150x85.jpg" alt="Unwetter in Teilen Norddeutschlands - Symbolfoto" width="150" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Unwetter in Teilen Norddeutschlands - Symbolfoto</p></div>
<p style="text-align: justify;">Tief CATHLEEN hat es wirklich in sich. Dieses Tiefdruckgebiet zieht von den Britischen Inseln kommend &#252;ber den Norden Deutschlands hinweg nach Polen. Dabei hat dieses Tief zwei Seiten. Einerseits wird von Norden k&#252;hle Nordseeluft angezapft, andererseits werden von der Biskaya feuchte und warme Luftmassen herantransportiert. In einem relativ schmalen Grenzbereich prallen diese beiden Luftmassen aufeinander, was zur Folge hat, dass sich genau dort sehr intensive und auch l&#228;nger andauernde Niederschl&#228;ge bilden werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Zone reicht vom  n&#246;rdlichen Ruhrgebiet &#252;ber das M&#252;nsterland bis hin ins s&#252;dliche Niedersachsen. Der Streifen ist nur etwa 100 bis 150 km breit. Aber daf&#252;r sind die erwarteten Regenf&#228;lle dort sehr heftig. Verbreitet wird es bis Freitagmittag 30 bis 50 l/qm regnen. &#214;rtlich werden sogar Regenmengen prognostiziert, die in der Gr&#246;&#223;enordnung von bis zu 80 l/qm reichen.  Die Auswirkungen solcher Regenmassen kann man sich leicht vorstellen. &#220;berflutete Keller und Unterf&#252;hrungen, &#220;berschwemmungen durch Bach- und Flussl&#228;ufe, die die Wassermassen nicht mehr aufnehmen k&#246;nnen, sind verbreitet zu erwarten. &#220;ber die aktuelle Lage k&#246;nnen Sie sich auf der Warnseite des Deutschen Wetterdienstes www.dwd.de laufend informieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz im Gegensatz dazu steht das Wetter in S&#252;ddeutschland. Dort f&#252;hrt am heutigen Donnerstag noch einmal leichter Hochdruckeinfluss zu sp&#228;tsommerlichem Wetter. Es scheint vielfach die Sonne und Die Temperaturen steigen zum Nachmittag auf Werte bis nahe 30 Grad C.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber am morgigen Freitag ist es auch dort mit dem sommerlichen Wetter vorbei. Vielfach kommt es zu Schauern und Gewitter und die Temperaturen sinken auf Werte nur noch leicht &#252;ber 20 Grad C.</p>
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<pre>Quelle: Dipl.-Met. Helmut Malewski, Deutscher Wetterdienst</pre>

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		<title>Sommerliche Episode</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 09:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun ist er wieder da, der Sommer, wenngleich man in der Nacht- und Fr&#252;hstunden ein anderes Gef&#252;hl hat: waren am Freitag fr&#252;h noch die Tiefsttemperaturen meist unter 10 Grad, erw&#228;rmte sich die Luft tags&#252;ber verbreitet auf Werte &#252;ber 25 Grad. Am w&#228;rmsten war es mit 29,6 Grad in Bendorf. (Rheinland-Pfalz).]]></description>
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<div id="attachment_11631" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://cache.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/wolken-himmel-sonne1.jpg"><img src="http://cache.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/wolken-himmel-sonne1-150x85.jpg" alt="Sommerliche Episode - Symbolfoto" title="Sommerliche Episode - Symbolfoto" width="150" height="85" class="size-thumbnail wp-image-11631" /></a><p class="wp-caption-text">Sommerliche Episode - Symbolfoto</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nun ist er wieder da, der Sommer, wenngleich man in der Nacht- und Fr&#252;hstunden ein anderes Gef&#252;hl hat: waren am Freitag fr&#252;h noch die Tiefsttemperaturen meist unter 10 Grad, erw&#228;rmte sich die Luft tags&#252;ber verbreitet auf Werte &#252;ber 25 Grad. Am w&#228;rmsten war es mit 29,6 Grad in Bendorf. (Rheinland-Pfalz).</p>
<p style="text-align: justify;">Diese sommerliche Episode ist allerdings nur von kurzer Dauer, denn das n&#228;chste Tief steht schon wieder in den Startl&#246;chern. Der heutige Samstag (21.08.2010) legt zwar temperaturm&#228;&#223;ig noch etwas zu, und das bei eitlem Sonnenschein vor allem in der Mitte und im S&#252;den, im Norden hingegen sind bereits der eine oder andere Schauer oder auch Gewitter m&#246;glich. Am Sonntag sieht die Sache schon etwas anders aus: Wenn die Kaltfront des oben erw&#228;hnten Tiefs von Westen auf Deutschland &#252;bergreift, kann so mancher Sonntag-Nachmittag- Ausflug mit Platzregen und Blitz und Donner beendet werden. Im Vorfeld wird aber die Sonne die Luft ordentlich aufheizen. Wenn nun deutlich k&#228;ltere und vor allem feuchtere Luft eindringt, k&#246;nnen sich sogar wieder unwetterartige Regenmengen entladen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir Meteorologen verm&#246;gen bei derartigen Wetterlagen jedoch nicht exakt vorhersagen, wo genau diese Wassermassen herunter kommen &#8211; &#228;hnliche Probleme hatten wir in den vergangenen Tagen immer wieder. Deswegen werden gern bei Bedarf Vorwarnungen herausgegeben, die dann zun&#228;chst ein gr&#246;&#223;eres Gebiet (Bundesland) umfassen. So k&#246;nnen wichtige Einrichtungen &#8211; wie z. B. Feuerwehren &#8211; bereits entsprechende Vorkehrungen treffen und sich auf die zu erwartenden Eins&#228;tze vorbereiten. Von Sachsen bis nach S&#252;dbayern hin werden bis zum Sonntag Abend allerdings noch keine Gewitter erwartet, die kommen dann erst in der Nacht zum Montag und k&#246;nnen auch dort mit viel Regen, Hagel und Sturmb&#246;en verbunden sein!</p>
<p style="text-align: justify;">Am Montag kann es dann &#252;berall kr&#228;ftige Schauer und Gewitter geben, bei denen sicherlich &#246;rtlich wieder das Kriterium &#8220;Unwetter&#8221; erf&#252;llt wird. Auch dann k&#246;nnen &#246;rtlich Keller voll laufen oder B&#228;che &#252;ber die Ufer treten. Sp&#228;testens am Dienstag ist dann die Kaltluft an den Alpen angekommen. Wir werden das an dem deutlich niedrigeren Temperaturniveau merken, das im Vergleich zum Sonntag um 5 bis 7 Grad niedriger sein wird. Auch im Rest der Woche werden wir uns wohl mit einem unbest&#228;ndigen und eher k&#252;hlen Witterungsabschnitt begn&#252;gen m&#252;ssen.</p>
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<pre>Quelle: Dipl.-Met. Dorothea Paetzold, Deutscher Wetterdienst</pre>

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		<title>Sommer auf Raten</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 08:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deutschland. - Das sommerliche Wetter kehrt f&#252;r einige Tage nach Deutschland zur&#252;ck. Grund hierf&#252;r sind das Tiefdruckgebiet Angelika &#252;ber Irland und das Hochdruckgebiet Fred &#252;ber S&#252;deuropa, die daf&#252;r sorgen, dass sommerlich warme Luft aus dem S&#252;dwesten Europas zu uns transportiert wird.]]></description>
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<div id="attachment_11623" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://cache.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/sonne-in-der-hand-halten-wetter.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-11623" title="Sommer auf Raten - Symbolfoto" src="http://cache.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/sonne-in-der-hand-halten-wetter-150x85.jpg" alt="Sommer auf Raten - Symbolfoto" width="150" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Sommer auf Raten - Symbolfoto</p></div>
<p style="text-align: justify;"><em>Deutschland</em>. &#8211; Das sommerliche Wetter kehrt f&#252;r einige Tage nach Deutschland zur&#252;ck. Grund hierf&#252;r sind das Tiefdruckgebiet Angelika &#252;ber Irland und das Hochdruckgebiet Fred &#252;ber S&#252;deuropa, die daf&#252;r sorgen, dass sommerlich warme Luft aus dem S&#252;dwesten Europas zu uns transportiert wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Am heutigen Freitag (20.08.2010) erwartet uns freundliches Wetter mit Temperaturen bis zu 28 Grad. Nur im Norden Deutschlands bleibt es zun&#228;chst gebietsweise noch wolkig. Aber auch hier bekommt man mit Temperaturen bis 25 Grad schon mal einen Vorgeschmack auf den Samstag. Der bringt in weiten Landesteilen sehr warme Temperaturen von bis zu 30 Grad. Die hei&#223;este Ecke wird wohl der S&#252;dwesten sein. Hier werden &#246;rtlich bis zu 32 Grad m&#246;glich sein. Nur unmittelbar an der K&#252;ste bleibt es frischer. Auch der Sonntag wird von hei&#223;en Temperaturen gepr&#228;gt sein.</p>
<p style="text-align: justify;">F&#252;r den Regenschirm wird es allerdings nur eine kurze Pause geben. Bereits am Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag werden in der feucht warmen Luft im Norden erste Schauer und Gewitter erwartet. Am Sonntagnachmittag wird dann auch der Westen wieder von Schauern und Gewittern heimgesucht werden. Am l&#228;ngsten wird sich das sommerliche Wetter wohl in den &#246;stlichen Teilen Deutschlands halten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die sommerliche Hitzewelle ist allerdings nur von kurzer Dauer. Denn ab Montag wird es mit dem Hochdruckeinfluss wieder vorbei sein, wenn neue Tiefausl&#228;ufer erneut f&#252;r wechselhaftes und m&#228;&#223;ig warmes Wetter sorgen.</p>
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</script></p>
<pre>Quelle: Dipl.-Met. Johanna Anger, Deutscher Wetterdienst</pre>

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		<title>Flutkatastrophe in Pakistan aus klimatologischer Sicht &#8211; Gr&#246;&#223;te Regenmengen in Peschawar seit 150 Jahren</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 10:40:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Offenbach. -  Die au&#223;ergew&#246;hnliche Flutkatastrophe in Pakistan im Sommer 2010 ist die Folge einer Klimaanomalie &#252;ber dem s&#252;dlichen Pazifik. Das ‚La Niña’ genannte Ereignis verst&#228;rkte den Monsun im Juli deutlich. So drang der regenreiche Wind ungew&#246;hnlich weit nordwestw&#228;rts nach Pakistan vor. ]]></description>
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<div class="topsy_widget_data topsy_theme_brick-red" style="float: right;margin-left: 0.75em; background: url(data:,%7B%20%22url%22%3A%20%22http%253A%252F%252Fwww.oberlahn-express.de%252F2010%252F08%252Fflutkatastrophe-in-pakistan-aus-klimatologischer-sicht-groesste-regenmengen-in-peschawar-seit-150-jahren%252F%22%2C%20%22shorturl%22%3A%20%22http%3A%2F%2Fbit.ly%2FasgAL2%22%2C%20%22style%22%3A%20%22big%22%2C%20%22title%22%3A%20%22Flutkatastrophe%20in%20Pakistan%20aus%20klimatologischer%20Sicht%20-%20Gr%C3%B6%C3%9Fte%20Regenmengen%20in%20Peschawar%20seit%20150%20Jahren%20%23Ausland%20%23Nachrichten%20%23News%20%23Wetter%22%20%7D);"></div>
<div id="attachment_11605" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://cache.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/pakistan-sommer-2010-dwd-1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-11605" title="Abb. 1: Vordringen des Indischen Sommermonsuns   rosa Pfeil: mittlere Verh&#228;ltnisse roter Pfeil: Reichweite 2010 roter Kasten: Untersuchungsgebiet in Pakistan , Quelle: DWD" src="http://cache.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/pakistan-sommer-2010-dwd-1-150x85.jpg" alt="Abb. 1: Vordringen des Indischen Sommermonsuns   rosa Pfeil: mittlere Verh&#228;ltnisse roter Pfeil: Reichweite 2010 roter Kasten: Untersuchungsgebiet in Pakistan , Quelle: DWD" width="150" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Abb. 1: Vordringen des Indischen Sommermonsuns   rosa Pfeil: mittlere Verh&#228;ltnisse roter Pfeil: Reichweite 2010 roter Kasten: Untersuchungsgebiet in Pakistan , Quelle: DWD</p></div>
<p style="text-align: justify;"><em>Offenbach.</em> -  Die au&#223;ergew&#246;hnliche  Flutkatastrophe in Pakistan im Sommer 2010 ist die Folge einer  Klimaanomalie &#252;ber dem s&#252;dlichen Pazifik. Das ‚La Niña’ genannte  Ereignis verst&#228;rkte den Monsun im Juli deutlich. So drang der  regenreiche Wind ungew&#246;hnlich weit nordwestw&#228;rts nach Pakistan vor. Die  Folgen waren dramatisch: An mehreren Tagen wurden gro&#223;fl&#228;chig an vielen  Wetterstationen in Pakistan Niederschl&#228;ge von bis zu 280 Litern pro  Quadratmeter (l/m<sup>2</sup>) gemessen. Das entspricht ungef&#228;hr der  mittleren Menge, die in Deutschland in einem ganzen Sommer f&#228;llt. Im  ganzen Juli 2010 fielen in Pakistan zum Teil mehr als 550 l/m<sup>2</sup> &#8211; drei bis zehn Mal soviel wie in einem typischen Juli dort. In Peschawar gab es mit mehr als 400 l/m<sup>2</sup> Niederschlag einen Rekord seit Beginn der Messungen vor fast 150 Jahren. Seit 1862 hatten Juliwerte dort sechsmal &#252;ber 150 l/m<sup>2</sup> und zweimal &#252;ber 200 l/m<sup>2</sup> gelegen. Der bisherige Rekordwert war mit 240 l/m<sup>2</sup> 1956 aufgetreten. Das ergaben Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes  (DWD), die auf Daten des Pakistan Meteorological Department und des vom  DWD betriebenen Weltzentrums f&#252;r Niederschlagsklimatologie basieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese f&#252;r Pakistan au&#223;ergew&#246;hnliche Wettersituation setzte sich Anfang  August fort. Bis zum 11. August fielen in Peschawar weitere 120 l/m<sup>2</sup>. Die Niederschlagssummen in Pakistan &#252;berstiegen seit Julibeginn bis Mitte August zum Teil &#252;ber 600 l/m<sup>2</sup>. Solche Wassermassen konnten die Flussl&#228;ufe nicht fassen. Es kam zu den &#220;berflutungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Monsun mit seinen f&#252;r Europ&#228;er gewaltigen Regenmengen ist in Indien  und Pakistan nichts Ungew&#246;hnliches. Er stellt sich jeden Sommer ein. Ein  best&#228;ndiger s&#252;dwestlicher Wind f&#252;hrt feuchtwarme Ozeanluftmassen heran,  die extreme Niederschl&#228;ge bringen. Ursachen sind die unterschiedliche  Erw&#228;rmung von Meer und Landmassen sowie die jahreszeitliche Verlagerung  der &#228;quatorialen Tiefdruckrinne. Der Monsun regnet sich am Rand des  Himalayas ab. Die Regenmengen sind dabei oft enorm. In der Monsunzeit  von Mai bis August liegen die mittleren Monatsmengen zum Teil beim 2 bis  5-fachen der Jahressummen, die in Deutschland im Flachland gemessen  werden. Trotzdem wird der Regen dort nach monatelanger Trockenheit als  Segen f&#252;r die Land- und Wasserwirtschaft empfunden. Folgenreiche  &#220;berschwemmungen finden meist nicht statt. Auf ihrem Weg entlang des  Himalayarands verlieren die Monsunregenf&#228;lle an St&#228;rke und erreichen  &#252;blicherweise im Juli/August abgeschw&#228;cht Pakistan.</p>
<p><strong>H&#246;chste Tagessummen des Niederschlags im Juli 2010 in Pakistan</strong></p>
<table>
<colgroup>
<col></col>
<col></col>
<col></col>
</colgroup>
<tbody>
<tr>
<td colspan="3" valign="bottom"><strong>H&#246;chste Tagesniederschl&#228;ge im Juli 2010 in l/m<sup>2</sup></strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">Risalpur</td>
<td valign="bottom">280</td>
<td valign="bottom">29.07.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">Peshawar Airport</td>
<td valign="bottom">274</td>
<td valign="bottom">29.07.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">Cherat</td>
<td valign="bottom">257</td>
<td valign="bottom">29.07.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">Islamabad</td>
<td valign="bottom">257</td>
<td valign="bottom">30.07.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">Kamra</td>
<td valign="bottom">240</td>
<td valign="bottom">30.07.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">Kohat</td>
<td valign="bottom">233</td>
<td valign="bottom">29.07.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">Murree</td>
<td valign="bottom">231</td>
<td valign="bottom">30.07.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">Peshawar City</td>
<td valign="bottom">204</td>
<td valign="bottom">29.07.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">Dir (Lower)</td>
<td valign="bottom">191</td>
<td valign="bottom">29.07.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">Lahore</td>
<td valign="bottom">191</td>
<td valign="bottom">21.07.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Zum Vergleich: Die mittlere Niederschlagssumme in Deutschland f&#252;r den Sommer (Jun &#8211; Aug) liegt bei 240 l/m<sup>2</sup></p>
<p><strong>H&#246;chste Monatssummen des Niederschlags im Juli 2010 in Pakistan in l/m<sup>2</sup> und Prozent der vielj&#228;hrigen Mittel</strong></p>
<table>
<colgroup>
<col></col>
<col></col>
<col></col>
</colgroup>
<tbody>
<tr>
<td valign="bottom"><strong>H&#246;chste Monatssummen Juli 2010</strong></td>
<td valign="bottom"><strong>l/m<sup>2</sup></strong></td>
<td valign="bottom"><strong>Prozent vom Mittelwert</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">MURREE</td>
<td valign="bottom">579</td>
<td valign="bottom">159</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">MUZAFFARABAD</td>
<td valign="bottom">579</td>
<td valign="bottom">161,1</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">GARHI DOPATTA</td>
<td valign="bottom">570</td>
<td valign="bottom">214,6</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">MIANWALI</td>
<td valign="bottom">528</td>
<td valign="bottom">-</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">RAWALAKOT</td>
<td valign="bottom">521</td>
<td valign="bottom">-</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">Islamabad SD. PUR</td>
<td valign="bottom">502</td>
<td valign="bottom">-</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">KAMRA</td>
<td valign="bottom">479</td>
<td valign="bottom">-</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">SAIDU SHARIF</td>
<td valign="bottom">471</td>
<td valign="bottom">308,7</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">RISALPUR</td>
<td valign="bottom">433</td>
<td valign="bottom">-</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">KOTLI</td>
<td valign="bottom">417</td>
<td valign="bottom">145,9</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Zum Vergleich: Das Jahresmittel von Berlin liegt bei  570 l/m<sup>2</sup></p>
<p><strong>Spitzenwerte der Regenmengen im Juli 2010 und vielj&#228;hrige Monatsmittel des Zeitraums 1971-2000 (in l/m<sup>2</sup>) in Pakistan</strong></p>
<table>
<colgroup>
<col></col>
<col></col>
<col></col>
</colgroup>
<tbody>
<tr>
<td valign="bottom"><strong>Niederschlagssummen im Juli</strong></td>
<td valign="bottom"><strong>2010</strong></td>
<td valign="bottom"><strong>Mittel 1971-2000</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">CHITRAL</td>
<td valign="bottom">63</td>
<td valign="bottom">5,5</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">PESHAWAR A/P</td>
<td valign="bottom">402</td>
<td valign="bottom">46,1</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">GUPIS</td>
<td valign="bottom">69</td>
<td valign="bottom">14</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">DROSH</td>
<td valign="bottom">101</td>
<td valign="bottom">22,1</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">CHERAT</td>
<td valign="bottom">388</td>
<td valign="bottom">93,4</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">CHILAS</td>
<td valign="bottom">52</td>
<td valign="bottom">14,1</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">GILGIT</td>
<td valign="bottom">53</td>
<td valign="bottom">16,2</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">ASTORE</td>
<td valign="bottom">80</td>
<td valign="bottom">25,5</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">SAIDU SHARIF</td>
<td valign="bottom">471</td>
<td valign="bottom">152,6</td>
</tr>
<tr>
<td valign="bottom">JACOBABAD</td>
<td valign="bottom">132</td>
<td valign="bottom">42,8</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><p>&nbsp;</p><script type="text/javascript"><!--
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<pre>Quelle: Deutscher Wetterdienst</pre>

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		<title>Novemberwetter im August</title>
		<link>http://www.oberlahn-express.de/2010/08/novemberwetter-im-august/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 08:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland. - In weiten Teilen Deutschlands wird man dieser Tage leider nicht wirklich mit sommerlichem Wetter verw&#246;hnt. Dichte Wolken, lang anhaltende Regenf&#228;lle und Temperaturen, die kaum an die 20-Grad-Marke herankommen - das erinnert wohl eher an tristes Novemberwetter.]]></description>
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<div class="topsy_widget_data topsy_theme_brick-red" style="float: right;margin-left: 0.75em; background: url(data:,%7B%20%22url%22%3A%20%22http%253A%252F%252Fwww.oberlahn-express.de%252F2010%252F08%252Fnovemberwetter-im-august%252F%22%2C%20%22shorturl%22%3A%20%22http%3A%2F%2Fbit.ly%2FaFBVTo%22%2C%20%22style%22%3A%20%22big%22%2C%20%22title%22%3A%20%22Novemberwetter%20im%20August%20%23Deutschland%20%23Wetter%22%20%7D);"></div>
<div id="attachment_11600" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://cache.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/wolken-felder-dunkel-trist-wetter.jpg"><img src="http://cache.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/wolken-felder-dunkel-trist-wetter-150x85.jpg" alt="Dunkel und finster ist der Himmel - Novemberwetter im August - Symbolfoto" title="Dunkel und finster ist der Himmel - Novemberwetter im August - Symbolfoto" width="150" height="85" class="size-thumbnail wp-image-11600" /></a><p class="wp-caption-text">Dunkel und finster ist der Himmel - Novemberwetter im August - Symbolfoto</p></div>
<p style="text-align: justify;"><em>Deutschland</em>. &#8211; In weiten Teilen Deutschlands wird man dieser Tage leider nicht wirklich mit sommerlichem Wetter verw&#246;hnt. Dichte Wolken, lang anhaltende Regenf&#228;lle und Temperaturen, die kaum an die 20-Grad-Marke herankommen &#8211; das erinnert wohl eher an tristes Novemberwetter. Schuld daran ist ein hoch reichender Tiefdruckkomplex namens &#8220;Yvette&#8221;, der aktuell &#252;ber dem Norden Deutschlands liegt, sich aber so langsam Richtung Skandinavien verabschieden wird.</p>
<p style="text-align: justify;">In der letzten Nacht hat es regentechnisch vor allem Nordrhein-Westfalen getroffen, hier brachten einzelne Gewitter unwetterartige Regenf&#228;lle. Spitzenreiter bei den Niederschlagssummen war die Station T&#246;nisvorst nahe Krefeld. Hier wurden innerhalb einer Stunde 44 Liter pro Quadratmeter registriert. Durch die Gewitter sind die Niederschl&#228;ge jedoch nur kleinr&#228;umig so hoch ausgefallen. In M&#246;nchengladbach, ungef&#228;hr 20 km von der obigen Messstation T&#246;nisvorst entfernt, fielen in der gleichen Zeit nur ein paar Tropfen. Nicht ganz so hohe Regensummen wurden im Sauerland gemessen, an der Station Neuenrade-Blintrop kamen in einer Stunde immerhin 30 Liter zusammen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber nicht nur Nordrhein-Westfalen hat es in den letzten 24 Stunden getroffen, auch in Schleswig-Holstein an der d&#228;nischen Grenze brachten Gewitter gestern Nachmittag unwetterartige Mengen. In Nordfriesland wurden in Leck Stundensummen von 45 Liter registriert, in List im Norden Sylts waren es 39 Liter.</p>
<p style="text-align: justify;">&#220;ber den ganzen Tag verteilt findet sich jedoch eine andere Region auf den Spitzenpl&#228;tzen der Regenmengen, n&#228;mlich der &#228;u&#223;erste S&#252;dwesten. Hier regnete es nicht so intensiv aber kontinuierlich, wobei die Stundensummen keinen vom Hocker rissen. In Malsburg-Marzell in der Gemeinde L&#246;rrach fielen in 24 Stunden 62 Liter, dicht gefolgt von Baiersbronn mit 58 Liter und dem Feldberg mit 51 Litern pro Quadratmeter.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Vergleich zur Krisenregion in Pakistan sind die Regenf&#228;lle hier in Deutschland allerdings in einem ganz anderen Ma&#223;stab zu sehen. Dort fielen an der Station Risalpur am 29. Juli unglaubliche 280 Liter, in Peshawar 274 Liter an einem Tag!</p>
<p><!-- ( Der HTML-Code darf im Sinne der einwandfreien Funktionalität nicht verändert werden! ) -->
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<pre>Quelle: Dipl.-Met. Robert Scholz, Deutscher Wetterdienst</pre>

]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Endlich Licht am Ende des nassen Regentunnels ?</title>
		<link>http://www.oberlahn-express.de/2010/08/endlich-licht-am-ende-des-nassen-regentunnels/</link>
		<comments>http://www.oberlahn-express.de/2010/08/endlich-licht-am-ende-des-nassen-regentunnels/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 12:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Top]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Machen wir uns nichts vor, es sind nicht wenige ZeitgenossInnen, die dieser Tage mit einem dicken Hals durch die Gegend laufen. Nicht etwa, dass eine Erk&#228;ltungswelle unser Land erwischt h&#228;tte (obwohl man das bei den aktuellen Witterungsbedingungen durchaus annehmen k&#246;nnte), nein, das Wetter im Allgemeinen und die h&#228;ufigen Regenf&#228;lle im Besonderen sorgen bei einigen f&#252;r reichlich Verdruss und schlechte Laune. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<div class="topsy_widget_data topsy_theme_brick-red" style="float: right;margin-left: 0.75em; background: url(data:,%7B%20%22url%22%3A%20%22http%253A%252F%252Fwww.oberlahn-express.de%252F2010%252F08%252Fendlich-licht-am-ende-des-nassen-regentunnels%252F%22%2C%20%22shorturl%22%3A%20%22http%3A%2F%2Fbit.ly%2FcDUoCo%22%2C%20%22style%22%3A%20%22big%22%2C%20%22title%22%3A%20%22Endlich%20Licht%20am%20Ende%20des%20nassen%20Regentunnels%20%3F%20%23Deutschland%20%23Wetter%22%20%7D);"></div>
<div id="attachment_11586" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://cache.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/sonnenstrahlen-sonne-uv-wlken.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-11586" title="Endlich Licht am Ende des nassen Regentunnels ? - Symbolfoto" src="http://cache.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/sonnenstrahlen-sonne-uv-wlken-150x85.jpg" alt="Endlich Licht am Ende des nassen Regentunnels ? - Symbolfoto" width="150" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Endlich Licht am Ende des nassen Regentunnels ? - Symbolfoto</p></div>
<p style="text-align: justify;">Machen wir uns nichts vor, es sind nicht wenige ZeitgenossInnen, die dieser Tage mit einem dicken Hals durch die Gegend laufen. Nicht etwa, dass eine Erk&#228;ltungswelle unser Land erwischt h&#228;tte (obwohl man das bei den aktuellen Witterungsbedingungen durchaus annehmen k&#246;nnte), nein, das Wetter im Allgemeinen und die h&#228;ufigen Regenf&#228;lle im Besonderen sorgen bei einigen f&#252;r reichlich Verdruss und schlechte Laune. Dabei sei am Rande bemerkt, dass die derzeitige Wetterlage auch in Meteorologenkreisen, also der Klientel, die dem Ganzen ziemlich neutral gegen&#252;ber stehen sollte &#8211; nicht gerade f&#252;r Vergn&#252;gen sorgt, um es mal vorsichtig auszudr&#252;cken.</p>
<p style="text-align: justify;">Stellt sich also die Frage, ob es der mitteleurop&#228;ische respektive deutsche Sommer noch mal schafft, die Kurve zu kriegen und sich aus dem regelrechten Tiefdrucksumpf der vergangenen Tage zu befreien. Nun, um es vorwegzunehmen, es tut sich ein gewisser Hoffnungsschimmer auf, der auf eine &#196;nderung der Gro&#223;wetterlage hindeutet. Oder anders ausgedr&#252;ckt, die Chancen, dass es w&#228;rmer und trockener wird, erhalten einen belastbaren N&#228;hrboden. Allerdings, &#8211; und da kommt gleich mal der D&#228;mpfer -, brauchen wir noch etwas Geduld, bis es soweit ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis zu Beginn der zweite Wochenh&#228;lfte d&#252;rfte es schon noch dauern, bis das derzeitig wetterbestimmende H&#246;hentief (in h&#246;heren Luftschichten gut ausgepr&#228;gtes und sehr wirksames Tief) mit seinen korrespondierenden kleinen, aber nicht minder effektiven Bodentiefs entweder verduftet oder sich allm&#228;hlich aufl&#246;st.</p>
<p style="text-align: justify;">Sowohl der heutige Montag als auch der Dienstag stehen noch voll im Zeichen des Tiefs &#8220;YVETTE&#8221;, das mit sehr feuchter aber nur m&#228;&#223;ig warmer, teils sogar k&#252;hler Luft f&#252;r reichlich Wolken, Regenf&#228;lle und Gewitter sorgt. Wie in den letzten Tagen auch gilt dabei zum einen, dass es nicht jede Region in gleichem Ma&#223;e trifft und zum anderen, dass eine detaillierte zeit- r&#228;umliche Vorhersage der Niederschlagsereignisse sowie deren Intensit&#228;t mit gro&#223;en Unsicherheiten versehen ist. Wahrscheinlich ist, dass es am Dienstag besonders in den mittleren Landesteilen zum Teil l&#228;nger andauernd und auch ergiebig regnet, aber auch im Nordosten sowie im Ostseeumfeld k&#246;nnte es ordentlich &#8220;schiffen&#8221;, wobei die Angelegenheit dort noch mit einigen Fragezeichen versehen ist.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Nun aber genug der N&#228;sse und zur Frage, wann und wie es denn nun zur oben apostrophierten Wetter&#228;nderung kommt.</h3>
<p style="text-align: justify;">Impulsgeber ist eine Tiefdruckentwicklung &#252;ber dem Atlantik westlich von Irland, die sich von Mittwoch zu Donnerstag vollzieht. Dadurch wird nicht nur den Tiefs bei uns mehr und mehr der Wind aus den Segeln genommen, nein, es wird auch ganz gem&#228;chlich w&#228;rmere Luft aus S&#252;dwesteuropa nordostw&#228;rts Richtung Deutschland gef&#252;hrt. Dieser Prozess geht einher mit der Bildung eines Hochdruckgebiets, das sich von Frankreich her bis nach Deutschland ausbreitet und dabei allm&#228;hlich seine Wirkung entfaltet. Dabei kann der Donnerstag noch als so genannter &#220;bergangstag bezeichnet werden, sprich, es wird besser, ist aber noch nicht ganz koscher. Vor allem im Norden, in den Mittelgebirgen sowie an den Alpen kann es noch den einen oder anderen Schauer geben, die ganz fetten Regeng&#252;sse scheinen dann aber erst mal vorbei.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Freitag sollte es dann landesweit weitgehend trocken bleiben und auch w&#228;rmer werden, wobei im S&#252;den und S&#252;dwesten die 25-Grad-Marke erreicht bzw. knapp &#252;berschritten wird, w&#228;hrend sonst etwa 19 bis 24 Grad anvisiert werden. Am Wochenende wird es dann noch w&#228;rmer, im S&#252;den und Westen vielleicht sogar hei&#223; mit H&#246;chstwerten bis zu 30 Grad.</p>
<p style="text-align: justify;">Ob das Hoch &#8211; wie immer es auch hei&#223;en mag &#8211; aber wirklich in der Lage ist, uns hermetisch von etwaigen St&#246;rungen in Form kleinerer Regengebiete (z.B. im Norden) oder Gewitter abzuschotten, ist aus heutiger Sicht noch fraglich. Der Verfasser jedenfalls m&#246;chte den aufkommenden positiven Gedanken der LeserInnen an dieser Stelle nicht schon wieder einen herben D&#228;mpfer versetzen. Warten wir es also ab&#8230;</p>
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<pre>Quelle: Dipl.-Met. Jens Hoffmann, Deutscher Wetterdienst</pre>

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		<title>Unwetterpotenzial am Wochenende!</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 10:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Thema Regen und Unwetter beherrscht ja schon seit einigen Tagen die Schlagzeilen zum Thema Wetter in Deutschland. Ein zweites Schwerpunktthema stellte die Hitzewelle in Russland dar und die damit verbundenen Auswirkungen der Wald- und Torfbr&#228;nde.]]></description>
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<div id="attachment_11559" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://cache.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/sturm-blitz-gewitter-regen.jpg"><img src="http://cache.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/sturm-blitz-gewitter-regen-150x85.jpg" alt="Unwetterpotenzial am Wochenende! - Symbolfoto" title="Unwetterpotenzial am Wochenende! - Symbolfoto" width="150" height="85" class="size-thumbnail wp-image-11559" /></a><p class="wp-caption-text">Unwetterpotenzial am Wochenende! - Symbolfoto</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das Thema Regen und Unwetter beherrscht ja schon seit einigen Tagen die Schlagzeilen zum Thema Wetter in Deutschland.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein zweites Schwerpunktthema stellte die <a title="Rekordhitze in Moskau" href="http://www.oberlahn-express.de/2010/07/rekordhitze-in-moskau/">Hitzewelle in Russland</a> dar und die damit verbundenen Auswirkungen der Wald- und Torfbr&#228;nde. Hier&#252;ber gibt es jetzt t&#228;glich aktualisierte Informationen auf der DWD-Homepage. An dieser Stelle noch ein kurzer R&#252;ckblick auf die Hitzewelle in Moskau. Vom 14. Juli bis zum Donnerstag, dem 12. August wurde in Moskau an 30 Tagen in Folge eine H&#246;chsttemperatur von &#252;ber 30 Grad gemessen. Einen solch langen Zeitraum mit hei&#223;en Tagen gab es seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Moskau noch nie. Auch in Deutschland ist so etwas noch nicht beobachtet worden. Die russische Metropole erlebt damit Verh&#228;ltnisse wie sie im Sommer normalerweise in Andalusien anzutreffen sind. Die extreme Hitzewelle im Raum Moskau soll jetzt allerdings langsam zu Ende gehen. In der n&#228;chsten Woche sollen die H&#246;chsttemperaturen auf 24 bis 29 Grad zur&#252;ck gehen und es soll auch jeden Tag zu Regenf&#228;llen kommen. Nach den l&#228;ngerfristigen Prognosen sollen die H&#246;chsttemperaturen in der &#252;bern&#228;chsten Woche dann sogar auf 20 Grad absinken.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt aber zu dem Thema, was uns am Wochenende direkt besch&#228;ftigen wird. Erneut prognostizieren die verschiedenen Wettervorhersagemodelle teilweise <strong>gro&#223;e Regenmengen f&#252;r Teile Deutschlands</strong>. Dabei soll das Ganze in zwei Sch&#252;ben ablaufen, die zum Gl&#252;ck unterschiedliche Regionen in Deutschland treffen sollen. Das erste Regenereignis soll in der Nacht zum Samstag zun&#228;chst Bayern betreffen. Von den Alpen her soll ein kleinr&#228;umiges Tief &#252;ber die Osth&#228;lfte Deutschlands bis zum Samstag zur s&#252;dlichen Ostsee ziehen. Entlang der Zugbahn muss in der Nacht zum Freitag mit teilweise ergiebigen Regenf&#228;llen gerechnet werden. Nach Osten hin k&#246;nnen auch zus&#228;tzlich schwere Gewitter auftreten. Innerhalb von 12 Stunden k&#246;nnen dabei verbreitet Regenmengen von 20 bis 40 Liter pro Quadratmeter (l/m²), gebietsweise auch mehr als 40 l/m² auftreten. Am Samstag besteht die Unwettergefahr noch im Nordosten, zwischen Sachsen-Anhalt und der Ostseek&#252;ste.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein zweiter Schub setzt dann im Laufe des Samstagnachmittags etwas weiter westlich zwischen Schweizer Grenze und Allg&#228;u ein. Ein neues Tief soll in der Nacht zum Sonntag &#252;ber Baden- W&#252;rttemberg nordwestw&#228;rts ziehen und sich im Laufe des Sonntags &#252;ber den Westen Deutschlands weiter Richtung Benelux bewegen. Die Modelle prognostizieren mit diesem Tief teilweise extreme Regenf&#228;lle. Nach aktuellem Stand der Modelle sollen in der Nacht zum Sonntag in Baden-W&#252;rttemberg innerhalb von 12 Stunden Mengen um 70 l/m² fallen. Danach m&#252;sste man in dieser Region auch mit &#220;berflutungen und Hochwasserereignissen rechnen. Am Sonntag soll sich der Regenschwerpunkt dann zum westlichen Mittelgebirgsraum und nach Nordrhein-Westfalen verlagern.</p>
<p style="text-align: justify;">&#220;ber die aktuelle Warnlage kann man sich st&#228;ndig aktuell auf <a title="www.dwd.de" href="http://www.dwd.de" target="_blank">www.dwd.de</a> oder <a title="www.wettergefahren.de" href="http://www.wettergefahren.de" target="_blank">www.wettergefahren.de</a> informieren.</p>
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<pre>Quelle: Dipl.-Met. Andreas Friedrich, Deutscher Wetterdienst</pre>

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		<title>Wieder Regen</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 09:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich reichts . . In einigen Regionen Deutschlands ist ja die Regenmenge, die normalerweise im August f&#228;llt, bereits erreicht, &#246;rtlich sogar deutlich &#252;berschritten. In Bertsdorf in Sachsen wurden bisher 179 l/m² registriert, im Mittel sind es dort 68 l/m² im gesamten Monat! ]]></description>
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<div id="attachment_11549" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://cache.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/gewitter-Mojave-wueste-2006.jpg"><img src="http://cache.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/gewitter-Mojave-wueste-2006-150x85.jpg" alt="Wieder Regen - Symbolfoto" title="Wieder Regen - Symbolfoto" width="150" height="85" class="size-thumbnail wp-image-11549" /></a><p class="wp-caption-text">Wieder Regen - Symbolfoto</p></div>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich reichts . .  In einigen Regionen Deutschlands ist ja die Regenmenge, die normalerweise im August f&#228;llt, bereits erreicht, &#246;rtlich sogar deutlich &#252;berschritten. In Bertsdorf in Sachsen wurden bisher 179 l/m² registriert, im Mittel sind es dort 68 l/m² im gesamten Monat! Und doch kommt noch neuer Regen hinzu. Von Westen her ist eine Front nach Deutschland herein gezogen. Das dazu geh&#246;rige Tief namens XENIA liegt &#252;ber der Nordsee und schiebt sich ebenfalls zu uns vor.</p>
<p style="text-align: justify;">Will man nun die Wetterwirksamkeit von Tiefs beurteilen, muss man auch einen Blick auf die Hoch- und Tiefdruckverteilung in den h&#246;heren Stockwerken der Atmosph&#228;re werfen. Aktuell zeichnet sich im Bereich der Nordsee bis in 10 km H&#246;he besonders tiefer Luftdruck ab. Dieses H&#246;hentief erstreckt sich bis zum westlichen Mittelmeer. Das Zentrum von XENIA befindet sich nur knapp &#246;stlich des H&#246;hentief-Kerns. Diese Konstellation bedeutet, dass das Bodentief seine Lage nur sehr langsam &#228;ndert. Damit versteht sich auch, dass die dazu geh&#246;renden Regengebiete kaum voran kommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gleichzeitig sorgt die N&#228;he des H&#246;hentiefs f&#252;r eine Verst&#228;rkung der Wetterwirksamkeit. Minimale Positions&#228;nderungen der Tiefs zueinander k&#246;nnen dabei gravierende Auswirkungen bei uns haben, besonders in Bezug auf Intensit&#228;t und genaue Position der Niederschl&#228;ge. So l&#228;sst es sich auch erkl&#228;ren, warum es in diesen Tagen manchmal sehr schwierig ist, zu entscheiden, wann und vor allem wo genau Stark- oder Dauerniederschl&#228;ge zu erwarten sind, die dann sogar zu Unwettern f&#252;hren.</p>
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<pre>Quelle: Dipl.-Met. Dorothea Paetzold, Deutscher Wetterdienst</pre>

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		<title>Die Perseiden &#8211; Sternschnuppenzeit im August</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 11:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der August gilt gemeinhin als der Monat, in dessen N&#228;chten die Chancen am gr&#246;&#223;ten sind, eine Sternschnuppe am Himmel zu sehen. Denn in der Zeit vom 17.Juli bis zum 24.August, vor allem aber im Zeitraum zwischen dem 10.08. und dem 14.08., tummeln sich allj&#228;hrlich besonders viele der vermeintlichen Gl&#252;cksbringer am n&#228;chtlichen Sternenhimmel.]]></description>
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<div id="attachment_11540" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://cache.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/nacht-sternschnuppen-himmel.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-11540" title="Die Perseiden - Sternschnuppenzeit im August - Symbolfoto" src="http://cache.oberlahn-express.de/wp-content/uploads/2010/08/nacht-sternschnuppen-himmel-150x85.jpg" alt="Die Perseiden - Sternschnuppenzeit im August - Symbolfoto" width="150" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Die Perseiden - Sternschnuppenzeit im August - Symbolfoto</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der August gilt gemeinhin als der Monat, in dessen N&#228;chten die Chancen am gr&#246;&#223;ten sind, eine Sternschnuppe am Himmel zu sehen. Denn in der Zeit vom 17.Juli bis zum 24.August, vor allem aber im Zeitraum zwischen dem 10.08. und dem 14.08., tummeln sich allj&#228;hrlich besonders viele der vermeintlichen Gl&#252;cksbringer am n&#228;chtlichen Sternenhimmel.</p>
<p style="text-align: justify;">Ursache ist der periodische Sternschnuppenstrom der Perseiden (sprich Perse-iden), der zur&#252;ckgeht auf den Kometen 109P/Swift-Tuttle. Jedes Jahr im genannten Zeitraum durchquert die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne die staubigeisigen &#220;berreste dieses Kometen, die dieser auf dem Weg durch das Sonnensystem auf seiner Bahn hinterlassen hat. Diese &#220;berreste, kleine Staub und Gesteinsteilchen, werden beim schnellen Eintritt in die Erdatmosph&#228;re (die Geschwindigkeit liegt bei etwa 60 Kilometer pro Sekunde) durch die Reibung an den Luftpartikeln so stark erhitzt, dass sie schlie&#223;lich vergl&#252;hen. Dieses Vergl&#252;hen f&#252;hrt zusammen mit anderen physikalischen Effekten dann zu einem kurzen Aufleuchten der Luft entlang der Flugbahn der Teilchen, was als Meteor bezeichnet wird. Benannt werden die Sternschnuppenstr&#246;me nach dem Sternbild, aus dem sie vermeintlich zu kommen scheinen. Im Fall der Perseiden ist es das Sternbild Perseus. Im Volksmund hei&#223;en die Perseiden &#252;brigens auch Laurentiustr&#228;nen, benannt nach dem im Jahr 258 n.Chr. verstorbenen M&#228;rtyrer Laurentius.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Perseiden gelten als allgemein sch&#246;nster und reichster Sternschnuppenstrom des Jahres, nicht zuletzt auch weil sie in den oft klaren und angenehm temperierten Sommern&#228;chten des August auftreten. Da h&#228;lt man sich gerne auch mal im Freien auf und schaut vielleicht eher in die Sterne als z.B. im k&#252;hlen und feuchten November, wenn die Sternschnuppen der Leoniden &#252;ber den Himmel huschen. In Spitzenzeiten wurden in den 90er-Jahren des zur&#252;ckliegenden Jahrhunderts schon bis zu mehrere hundert Perseiden pro Stunde gez&#228;hlt, darunter auch sehr helle Sternschnuppen, sogenannte Bolide oder Feuerkugeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Experten rechnen in diesem Jahr 2010 mit dem H&#246;hepunkt der Sternschnuppent&#228;tigkeit in der Nacht vom 12. auf den 13.August und zwar in der Zeit zwischen Mitternacht und 04:30 Uhr MESZ. Damit w&#228;re das Maximum der Perseiden 2010 von Deutschland und Mitteleuropa aus optimal zu sehen, weil dann auch das Sternbild Perseus recht hoch &#252;ber dem Nordost-Horizont zu finden ist. Au&#223;erdem ist dann der Himmel auch in Norddeutschland wenigstens f&#252;r ein paar Stunden richtig dunkel und nicht so aufgehellt, wie es f&#252;r Sommern&#228;chte im Norden typisch ist. Auch das Licht des Mondes st&#246;rt in diesem Jahr die Beobachtung nicht, da am 10. August Neumond war.</p>
<p style="text-align: justify;">Experten erwarten rund 100 Sternschnuppen pro Stunde. Diese Zahl ist jedoch auf einen v&#246;llig dunklen, vollst&#228;ndig beobachtbaren Himmel bezogen, den ein einzelner Beobachter sowieso nie im Blick behalten kann. Ein einzelner, aufmerksamer Beobachter kann vielleicht alle 2 &#8211; 3 Minuten eine Sternschnuppe ersp&#228;hen, die manchmal auch kleinen Gr&#252;ppchen kurz hintereinander auftreten. Manchmal h&#228;lt man aber auch minutenlang vergeblich nach Ausschau nach einem Meteor. Zum Sternschnuppen-Schauen braucht man ansonsten eigentlich keine weiteren Hilfsmittel. Sie lassen sich deshalb z.B. in einem Liegestuhl ganz entspannt und bequem betrachten, wobei man den gesamten Ostsektor des Himmels bis hoch zum Zenit besonders im Auge behalten sollte. Wer in l&#228;ndlichen Regionen abseits st&#228;dtischer Lichter seinen Blick zum Himmel richtet ist dabei klar im Vorteil, denn an einem dunklen Himmel lassen sich naturgem&#228;&#223; mehr Sternschnuppen sehen, als an einem aufgehellten Firmament. Und wer sich beim Sternschnuppenz&#228;hlen &#252;brigens &#252;ber den hellen Lichtpunkt im &#246;stlichen Teil des Nachthimmels wundert, es handelt sich dabei um den Planeten Jupiter, der in gut einem Monat in seiner erdn&#228;chsten Position im Jahr 2010 stehen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">So kann man also in der Nacht vom 12. auf den 13.8. die Chance nutzen, m&#246;glichst viele W&#252;nsche unter dem sommerlichen Sternenhimmel los zu werden. Denn die sollte man &#8211; wie man ja wei&#223; &#8211; immer griffbereit haben, wenn eine Sternschnuppe sichtbar ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Bleibt uns allen eigentlich nur als erster Wunsch der nach einem wolkenfreien, klaren Himmel in den kommenden Sternschnuppen-N&#228;chten. Aber leider meint es das Wetter nicht sehr gut mit uns in den n&#228;chsten N&#228;chten. Man braucht schon etwas Gl&#252;ck, um mal gr&#246;&#223;ere Wolkenl&#252;cken zu erwischen. Die gr&#246;&#223;ten Chancen hat man in der Nacht zum Freitag im Nordwesten und Westen. Von der Nordseek&#252;ste, &#252;ber das westliche Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen bis zum Saarland kann es dann doch mal f&#252;r l&#228;ngere Zeit klaren Himmel geben. In den anderen Regionen braucht man schon Geduld und Gl&#252;ck um mal eine Wolkenl&#252;cke zu erwischen.</p>
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<pre>Quelle: Uwe Bachmann / Dipl.-Met. Andreas Friedrich
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<p>Deutscher Wetterdienst</p>

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